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Anerkannter freier Träger der Jugendhilfe
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        Eine Investition in Ihre Zukunft

EUROPÄISCHE UNION / Europäischer Sozialfonds

Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes

Brandenburg  gefördert.

 

Der Vorläufer:

U-Haftvermeidung /-verkürzung


Ambulante Betreuung junger Straftäter zur  

Vermeidung und Verkürzung von U-Haft und Strafhaft

                 

Der freie Träger Future e.V. arbeitet seit 1996 schwerpunktmäßig im Bereich der Jugendhilfe für straffällige Jugendliche

und junge Volljährige.

Ein wesentlicher Ausgangspunkt für die Schaffung dieses Angebotes war die Erkenntnis im Amtsgerichtsbezirk Fürstenwalde,

dass etwa 2/3 aller Jugendlichen deshalb in U-Haft genommen werden, weil sie über keinen im Sinne einer ladungsfähigen

Anschrift festen Wohnsitz verfügen, jedoch im Raum Erkner / Fürstenwalde ihren Lebensmittelpunkt haben.

Durch eine der individuellen, persönlichen Situation und den Problemlagen der jungen Menschen angepasste ambulante Betreuung, ggf. in Verbindung mit der Beschaffung von Wohnraum für Fälle, in denen das Wohnen bei den Eltern nicht mehr möglich ist- unter Einbeziehung der Ressourcen sozialer und professioneller Netzwerke am Ort und auf der Basis verbindlicher Kooperationsstrukturen zwischen Polizei, JGH und dem Projektträger-, so die konzeptionellen Überlegungen, kann in vielen Fällen sowohl der Vollzug von

U-Haft vermieden werden als auch die stationäre und damit wohnortferne Form der Haftvermeidung.

Dieses Angebot wurde im Rahmen einbes Modellprojektes wissenschaftlich begleitet, dokumentiert und veröffentlicht. Erhältlich ist diese Dokumentation über das LJA Brandenburg.

www.lja.brandenburg.de

dieter.kreichelt@lja.brandenburg.de

 

  

HSI / Haftvermeidung durch                                                  

soziale Integration

Der TrägerFuture e.V.   ist Partner im landesweiten Netzwerk „Haftvermeidung durch soziale Integration“ (HSI).

Weitere  Informationen erhalten sie über den nebenstehenden Button.

    Eine Investition in Ihre Zukunft    

EUROPÄISCHE UNION / Europäischer Sozialfonds

Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg  gefördert.

Das HSI - Projekt erinnert schon sehr an unser früheres U-Haftvermeidungsprojekt.

Dennoch sei auf einige wichtige Unterschiede hingewiesen. Wurde der Jugendliche im Rahmen des U-Haftvermeidungsprojekt ausschließlich einzeln betreut, erfolgt jetzt die Betreuung auch in einer offenen Gruppe. Als einziges und damit wichtigstes Erfolgskriterium bei HSI ist der belegbare Nachweis ob der junge Mensch in Arbeit bzw. Ausbildung ist.

Das Projekt selbst unterliegt noch einigen Besonderheiten. Es ist auf 7 Jahre ausgerichtet. Allerdings hängt die tatsächliche Laufzeit des Projektes von der Belegung ab. D.h. finden nicht genügend Jugendliche / Heranwachsende den Weg in das Projekt, wird es eingestellt. Verständlicherweise, da das Projekt aus EU-Mitteln und einer Beteiligung des Landkreises finanziert wird.

 

Haftvermeidung durch soziale Integration

Flexible ambulante Betreuung zur sozialen Integration von Strafgefangenen, Haftentlassenen und Haftgefährdeten.

Anstelle von Haft unterbreiten wir den Jugendlichen / Heranwachsenen folgendes Anbebot:

  • professionelle Betreuung
  • die Freiwilligkeit des jungen Menschen
  • ein Einstieg in das Projekt kann jederzeit erfolgen
  • Betreuung erfolgt auch in der offenen Gruppe
  • jeder erhält eine individuelle auf seine Problematik zugeschnittene Einzelbetreuung

Oberstes Ziel ist die soziale Integration

Inhalte und Ziele werden gemeinsam mit den jungen Menschen erarbeitet.

Weitere Ziele:

  • Unterstützung bei schulischen / beruflichen Problemen
  • Unterstützung beim Umgang kit Brhörden und Ämtern
  • Unterstützung bei der Sicherung / Beschaffung von Wohnraum
  • Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit
  • Auseinandersetzung mit dem Tatgeschehen

"Die Jugendlichen und Heranwachsenen sollen herausfinden, woran sie ihr Leben orientieren wollen."

An folgenden Zielstellungen soll gearbeitet werden:

  • Hilfe im Prozess der Identitätsentwicklung
  • Hilfe bei der Wiedererlangung sozialer Kompetenzen
  • Hilfestellung bei Problemen mit Eltern und Freunden
  • Betreuung in Verbindung mit dem Strafverfahren
  • Hilfe zur Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit
  • Hilfe beim Aufbau sozialer Kontakte

Zielgruppe ( 14 - 25 Jahre ):

  • straffällig gewordene junge Menschen mit sozialpädagogischem Unterstützungs- und Betreuungsbedarf
  • Soforthilfe im Sinne der U-Haftvermeidung

Ansprechpartner:

  • Jugendgerichtshilfe / Trebuserstr.60, 15517 Fürstenwalde /Frau Kränig ( Bereich Erkner ) 03361 / 5993232
  • Jugendgerichtshilfe / Trebuserstr.60, 15517 Fürstenwalde /Frau Weidner ( Bereich Fürstenwalde) 03361 / 5993451
  • Landkreis Oder Spree / Amt für Grundsicherung / Trebuserstr. 60, 15517 Fürstenwalde / 03361 / 5990
  • Landkreis Oder Spree / Amt für Grundsicherung / Bahnhofstr. 13-16, 15537 Erkner / 03362 29990

Projektleiter / Ansprechpartner

Falk Urzynicok / Future e.V. Zum Freibad 2 (Am Dämeritzsee 1), 15537 Erkner / 03362/27642

P.S.

Das Projekt wurde offiziell am 01.03.2007 gestartet. Future hat sich für den Start dieses neuen Projektes auch einen würdevollen Rahmen

ausgedacht und mit Hilfe der Wanderausstellung "Prügelkinder"  von der Landeszentrale politische Bildung des Landes Brandenburg in

die Tat umgesetzt. Die Ausstellung fand ihre Eröffnung am 20.04.2007 in der Oberschule J.R.Becher in Erkner. Neben der Presse haben auch

Verteter der Stadt Erkner, u.a. Frau Kirscht Ressourleiterin der Hauptverwaltung und Gleichstellungsbeauftragte der Eröffnung beigewohnt.

Die Ausstellung wurde dort 1 Woche gezeigt. Zusätzlich fanden zwei Workshops zum Ende der ersten Ausstellungswoche statt. Am 19.04.07

stellten sich Frau Kränig von der Jugendgerichtshilfe (JGH) und Frau Knie von der Polizei den Fragen der Jugendlichen und am 20.04.

beantworteten Herr Haenicke, Jugendrichter am Amtsgericht Fürstenwalde und Herr Höppner, Abteilungsleiter der JVA in Wriezen

interessante Fragen der Oberschüler.

In diesem Zusammenhang sei ein nochmaliges Dankeschön an Frau Riedel, die Direktorin der J.R.Becher Oberschule und an Frau Rau

der Schulsozialarbeiterin gerichtet. Nicht nur das Sie uns bei der Aufstellung der Ausstellung wie auch bei der Bereitstellung der Räumlichkeiten

bhilflich waren, haben Sie überdies auch die Workshops moderiert und damit maßgeblich zum Erfolg der Ausstellung beigetragen.

Vom 23.04. bis zum 27.04. war die Ausstellung dann im Jugendclub Erkner zu sehen. Auch diese Veranstaltung wurde zum Ende der

Woche durch einem Workshop begleitet und u.a. von den älteren Jahrgängen der hiesigen Förderschule besucht.